Südtirol

Blick auf Terlan im Etschtal

Südtirol ist für mich so etwas wie meine zweite Heimat. Einmal weil wir familienbedingt seit ich denken kann mindestens einmal im Jahr in Südtirol waren, zum anderen aber auch weil die Region Thema meiner Dissertation war und das Land alles bietet, was mir wichtig ist.

Grandiose Landschaften wie die Dolomiten oder die Koexistenz von Palmen entlang der Passerpromenade in Meran, umrahmt von den schneebedeckten Gipfeln der Tiroler Alpen. Aber auch teils einzigartige Kulturschätze wie die Profanfresken von Schloss Runkelstein oder Burg Rodenegg, die Romanik des Vinschgau mit ihrem Highlight in der Krypta von Kloster Marienberg und ganz allgemein Burgen, Burgen, Burgen.

Das war das, was mich als kleines Kind immer wachgehalten hat, wenn wir den Brenner erst bei Dunkelheit überquert haben: eine beleuchtete Burg neben der anderen, wie Perlen an einer Kette.

Und wenn man schließlich müde ist vom ganzen Wandern oder den Kulturfahrten, dann warten Schlutzer, Knödel, Kaiserschmarrn, ein Speckbrettl mit Vinschgerl oder Schüttelbrot bzw. die wundervollen Fleischgerichte etwa mit Vilnösser Brillenschaf. Begleiten kann man dies mittlerweile mit einer enormen Bandbreite an hervorragenden Südtiroler Weinen oder einem frischgepressten und naturtrüben Apfelsaft. Südtirol ist schlicht ein Fest für alle Sinne.

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