Polignano a Mare und Conversano

Polignano a Mare

Nur wenige Kilometer nördlich von Monopoli direkt an der Küste liegt die Gemeinde Polignano a Mare. Vor allem die beeindruckende Lage direkt am Meer auf einem Steilvorsprung macht den Ort zu einem beliebten Zwischenstopp für Touristen. Zudem ist einer der berühmtesten italienischen Musiker hier geboren worden, Domenico Modugno. Diesem gelang 1958 mit „Nel blu dipinto in blu“ ein Welthit, der ihn für eine Woche auf Platz 1 der US-Charts katapultierte.

Im Stadtzentrum lohnt sich ein Blick auf die Chiesa Matrice aus dem Jahr 1295 und wer etwas mehr Zeit mitbringt kann unterhalb Polignanos einige tolle Grotten (teils nur per Boot) besichtigen.

Von Polignano geht es weiter in Landesinnere, in das nur 13 Kilometer entfernte Conversano.

Conversano war während des Mittelalters eines der wichtigsten herrschaftlichen Zentren Apuliens und die Grafen von Conversano waren familiär mit den normannischen Königen von Sizilien und England verbunden. Hugo von Brienne war als Graf von Conversano sogar mit den Königen von Zypern und Jerusalem verwandt, da seine Mutter aus dem Haus Zypern/Lusignan stammte. Daher bietet die Stadt auch heute noch einige tolle Objekte dieser und späterer Epochen, wie das oben zu sehende Castello, das von den Normannen und Staufern erbaut wurde, wo man auf dem vorgelagerten Parkplatz einen idealen Startpunkt für die Besichtigung der Stadt findet.

Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten ist die romanische Kathedrale Santa Maria Assunta. Sie ist im typisch romanisch-normannischen Stil Apuliens errichtet, mit schlichter Hauptfassade aber prachtvoller Fensterrose. Auch während späterer Epochen kaum verändert, kann man im Inneren noch Fresken und ein Holzkreuz aus dem 15. Jahrhundert und die Ikone der Madonna delle Fonte besichtigen.

Desweiteren lohnt ein Blick auf die barocke Kirche SS Cosma e Damiano und das ehemalige Benediktinerkloster San Benedetto. Dessen heutige Form entstand vor allem während des Barocks, aber die Krypta der Kirche und der wunderschöne Kreuzgang stammen noch aus dem Mittelalter. Leider war das Kloster während unseres Besuches geschlossen.

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