Nördlingen und Harburg

Blick auf Nördlingen

Entlang der Romantischen Straße in Bayern gibt es viele Orte und Plätze an denen sich ein Zwischenhalt lohnt. An einem Tag sehr gut zu verbinden sind die Besichtigung der Altstadt von Nördlingen und der gut 20km entfernt liegenden Harburg.

Nördlingen war 1215 durch Kaiser Freidrich II. zur Stadt erhoben worden und blieb bis 1802 freie Reichsstadt (und war damit kein Teil des Hzgt. Bayern). Geographisch liegt die Stadt inmitten des sog. Nördlinger Ries, eines gigantischen Einschlagkraters eines Meteoriten, der vor ca. 15 Millionen Jahren an dieser Stelle die Erde getroffen hat. Gerade auch für Kinder interessant ist daher der Besuch des RiesKraterMuseums in Nördlingen.

Architektonisches Wahrzeichen der Stadt ist der Daniel, der weithin sichtbare Turm der St. Georgs Kirche in Nördlingen. Von der Spitze des Turms hat man nicht nur einen fantastischen Blick auf die Altstadt, sondern kann bei gutem Wetter auch weit über das Nördlinger Ries bis zu den Kraterwänden schauen.

Die komplett erhaltene Stadtmauer, die eine Länge von gut 2,7km aufweist, wurde zwischen 1327 und 1400 errichtet und ist heute komplett begehbar. Zudem lohnt es sich wirklich gemütlich durch die Altstadt zu schlendern und die größtenteils erhaltene mittelalterliche und renaissancezeitliche Architektur auf sich wirken zu lassen. In St. Georg ist vor allem das Chorgestühl von 1500 sehenswert.

Die Harburg, oberhalb der gleichnamigen Ortschaft an der Wörnitz, existiert seit ca. 1100 und gehört heute dem fürstlichen Hause Oettingen-Wallerstein. Schon 1299 wurde die Burg an die Grafen von Oettingen verpfändet und seit 1731 gehört sie der Familie Oettingen-Wallerstein. Sie gilt als eine der ältesten und besterhaltenen Burganlagen Süddeutschlands.

Die Harburg von Außen

Das Innere der Burg kann nur in einer einstündigen Führung besichtigt werden, lediglich den Innenhof kann man auch alleine betreten. Das Ensemble Harburg stammt heute aus ganz unterschiedlichen Zeitepochen. Von der ursprünglichen Burg des 12. Jahrhunderts sieht man nur noch wenig, der Fürstenbau entstand im 16. Jahrhundert als Residenz, die ehemals romanische Schlosskapelle wurde im 18. Jarhundert nahezu komplett barockisiert.

Im Innenhof mit Blick auf den Fürstenbau

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