Helmstedt

Fachwerkhäuser in Helmstedt

Auf unserer Fahrt von Stendal zur Westerburg, wo wir übernachten wollten, war ein Zwischenstopp in Helmstedt sicherlich nicht eingeplant gewesen. Eher aus Verlegenheit, da wir auf der Suche nach einer Gelegenheit zum Mittagessen waren, haben wir diesen Abstecher unternommen. Wie sich noch herausstellen sollte war das eine der besten Entscheidungen des Urlaubs. Helmstedt selber ist ganz nett und hat einige wirklich schöne Fachwerkhäuser, aber eigentlich war das Mittagessen das wichtige. Da die Westerburg leider richtig mies war (in allen Belangen außer der Burgoptik), waren wir sehr froh, uns abends mit einem völlig ungenügenden Salat zufrieden geben zu können. Dazu an anderer Stelle mehr.

Die ehemalige Hansestadt (1426 bis 1518) ist heute vor allem für die über 400 Professoren- und Fachwerkhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert bekannt. Die Universität Academia Julia war 1576 von Herzog Julius zu Braunschweig-Lüneburg gegründet worden und prägte bis 1810 das Leben der Stadt. Hier lehrte neben Georg Calixt oder Hermann Conring auch der berühmte Italiener und Verfechter der Lehren des Kopernikus, Giordano Bruno. Dieser wurde später, wegen seiner Ansichten, in Rom auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Daran erinnert in der ewigen Stadt auf dem Campo dei Fiori bis heute die Statue Giordano Brunos.

Während der deutschen Teilung war Helmstedt-Marienborn einer der wichtigsten Grenzübergänge zwischen der BRD und der DDR.

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