Frauenchiemsee

Eine der landschaftlich schönsten Regionen Bayerns ist ohne Zweifel der Chiemsee. Gerne auch als „bayerisches Meer“ bezeichnet ist er mit fast 80km² der drittgrößte See Deutschlands. Bekannt ist er vor allem für das auf der größeren Insel stehende Schloss König Ludwigs II. von Bayern: Herrenchiemsee. Nicht weniger schön ist aber die kleine Schwester Frauenchiemsee mit ihrem traditionsreichen Kloster und dem traumhaften Alpenpanorama was man bei gutem Wetter genießen kann.

Das Kloster Frauenwörth wurde von Herzog Tassilo III. 782 gegründet. Tassilo stammte aus der alten Familie der Agilolfinger, war Herzog von Baiern und ein Vetter Karls des Großen, von dem er in einem politischen Scheinprozess 788 entmachtet und ins Kloster verbannt wurde. Aus der Zeit der Karolinger stammt auch noch die Torhalle, welche um das Jahr 850 gebaut worden sein dürfte.

Karolingische Torhalle

Der Rest des Klosters wurde im 18. Jarhundert zu großen Teilen neu erbaut. Besonders beachtenswert sind im Zentrum der Insel die beiden wahrscheinlich über 1000 Jahre alten Bäume. Die sog. Tassilolinde und die Marienlinde. Entlang des Uferweges kann man dann noch das grandiose Panorama des Chiemgaus bestaunen.

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