Pula

Der Hauptplatz von Pula

Bereits deutlich vor der römischen Eroberung Pulas 177 v. Chr. lassen sich Siedlungsreste und Töpferwaren im Gebiet der Stadt nachweisen. Unter Kaiser Vespasian wurde dann aber das noch bis heute erhaltene Wahrzeichen der Stadt errichtet: das Amphitheater. Es gilt als das sechstgrößte seiner Art und hatte ein Fassungsvermögen von 23.000 Besuchern. Auch heute noch wird es für Konzerte und Opernaufführungen genutzt und bietet eine spektakuläre Kulisse.

Ausschnitt der Arena von Pula

Ebenfalls aus der Antike erhalten geblieben sind Teile der Stadtmauer mit Toren, die Überreste zweier Theater und der am Hauptplatz (ehemaliges Forum) stehende Augustustempel. Erbaut zwischen 27 bis 14 v. Chr. ist er neben Kaiser Augustus auch der Göttin Roma geweiht. Da er während des 2. Weltkrieges von einer Fliegerbombe getroffen wurde, musste er 1945-47 von italienischen Archäologen wieder restauriert werden.

Augustustempel

An die nächste große Epoche der Stadtgeschichte erinnern noch viele der im Zentrum erhaltenen Häuser. Wie so oft entlang der istrischen und dalmatischen Küste geriet auch Pula unter die Herrschaft der Republik Venedig. Zwar wollten die Venezianier die Arena von Pula abtragen und in Venedig wieder aufbauen, was am Veto eines venezianischen Senators scheiterte, ansonsten aber profitierte die Stadt vom Reichtum des venezianischen Handelsimperiums. Das neben dem Augustustempel gelegene Rathaus der Stadt verbindet diese beiden großen Epochen Pulas. Integriert in den ehemaligen Dianatempel wurde ab 1296 das noch heute genutzte Rathaus errichtet, das durch spätere Anbauten Elemente der Antike, Romanik, Gotik und Renessaince zu etwas ganz Eigenem verbindet.

Das Rathaus von Pula

Besonders spektakulär können die Sonnenuntergänge bei Pula sein. An der Küste sitzend, das Rauschen der Wellen in den Ohren und ein solches Feuerwerk an Rottönen… Wäre es nicht tatsächlich so gewesen, wäre es das Musterbeispiel für einen Bilderbuch-Sonnenuntergang.

Das Bild ist nur etwas schärfer gestellt, ansonsten unbearbeitet.

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